Freitag, 27. Juli 2012

Eckpfeiler für demokratisch-partizipatives und transparentes Geld

      1. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
        Die Geldschöpfung ist ein gewaltiges Kaliber unter den Staats-Gewalten.
        Daher sollte auch jede Geldschöpfung vom Volk ausgehen. Damit ist gemeint, dass die Regulierung der Geldschöpfung und des Geldsystems gemeinsam demokratisch festzulegen ist. Dabei sollte es sich um das notwendige Minimum an Regulierungen handeln, um insgesamt dem Gemeinwohl mehr zu dienen als zu schaden.
  1. Wenn die Geldschöpfung vom Volk ausgeht ...
    (damit ist gemeint, dass die Regeln der Geldschöpfung vom Volk festgelegt werden, jeder an der Geldschöpfung partizipieren kann und dem Gemeinwohl gedient wird)
    ... muss jeder Bürger grundlegend partizipieren können (Recht auf Kapital)
    ... muss der Gewinn aus der Geldschöpfung dem Gemeinwohl dienen
    ... wird das geschöpfte Geld zinslos an den Staatshaushalt und an die Bürger ausgegeben (warum sollte sich das Geldsouverän selbst Zinsen auferlegen?)
  2. Wenn keine künstliche Geldknappheit gewünscht ist, muss es genügend Geld für die wichtigsten Aufgaben / Ausgaben geben. Die Geldschöpfung muss daher enthalten:

    - die Kosten der Geldschöpfung und des primären Transfers ("Medium" Geld)
    - den Aufwand für den gesamten Staatshaushalt (und sei dieser wiederum in den Preisen des Bruttosozialproduktes als Steuern enthalten!)
    - Umfang des benötigten Kapitals der Realwirtschaft und der Bürger
    - Im Volumen des Sparens und Hortens sind zusätzliche Gelder zur Verfügung zu stellen, dass hierdurch keine künstliche Geldknappheit entsteht.
    - Spielraum (in dem sogar Zinsen denkbar wären)
    - Spekulationen, die sich auf den Preis von Grundversorgungen und gesellschaftliche Infrastruktur wie Nahrung, Wasser, Energie, Verkehr, ... auswirken, sind zu verbieten.
    - Sonstige Finanzspekulationen, die der Realwirtschaft Geld entziehen, sind entsprechend zu besteuern. Zumindest ist zu gewährleisten, dass dies Volumen der Realwirtschaft nicht fehlt.
  3. Stabilität der Währung:
    Die Geldschöpfung darf ein gewisses Mass an insgesamter Geldmenge gegenüber der Realwirtschaft nicht übersteigen, um das Geld selbst nicht zu entwerten.

    Diese Informationen sind dem Geldsouverän transparent zu machen.

    Findet eine Inflation / Geldentwertung statt, dann ist diese nur dann gesellschaftlich tragbar, wenn damit Aufgaben des Gemeinwohls getätigt wurden (vgl Wörgl). Eine Geldentwertung / Inflation aufgrund der Bereicherung einzelner weniger ist auszuschliessen.



  4. -2be continued

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